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Der Einfluss der Veränderung des soziale Status und der sozialen Rollen auf den psychischen Zustand der russischsprachigen Emigranten und Aussiedler (am Beispiel Deutschland)

Besonderheiten emotionaler Verhaltensformen des Persönlichkeitsreagirens unter den Bedingungen der russischen Emigration

Die Anpassung der Persönlichkeit an die neue soziale und kulturelle Umgebung verläuft auf unterschiedlichen Ebenen - auf der Gesellschaftsebene und der Ebene der direkten sozialen Umgebung der Persönlichkeit. Als Bediengung und Ergebnis der Anpassung kann die Herausbildung beruflich relevanten Eigenschaften der Persönlichkeit, neuer Kommunikationsmittel, Verhaltensweisen und Tätigkeiten, die in der Gesellschaft üblich sind, angesehen werden.

Die Aktualität des Themas erklährt sich davon, dass der Emigrationsprozess die Struktur der sozialen Verbindungen des Emigranten ändert. Dabei verändern sich der Status, soziale Rollen und die Beziehungen. Bis heute bestand ein Mangel an den Forschungen zu Problemen der Verlängerung des soziale Statuse und soziale Rollen in Emigration. Es ist angenommen, dass der Mensch in der Emigration seine in der Vergangenheit etablierte sozialen Verbindungen verliert. Das beeinflusst seine psychische Gesundheit negativ. Die Minderung des sozialen Statusen, mangelnde Sprachkenntnisse führen zu Angst und zu Unsicherheit in den eigenen Kräften, generieren Gefühle der eigenen Unbedeutsamkeit, verringern das Selbstgefühl.

Die in Russland erworbenen Fertigkeiten und berufliche Qualitation werden in Deutschland nutzlos und nicht gefragt. Heftig sinkt die Selbsteinschätzung. Es entwickelt sich negative Einstellung zur eigenen Person.

Die Empfindung der eigenen Nutzlosigkeit entsteht in Zusammenhang mit dem betrachtlichen Rückgang des Lebensstandards, der Veränderung des sozialen Statuses, der Unmöglichkeit, den eigenen Platz in der neuen Gesellschaft zu finden. In der Emigration wird die Einigkeit der Persönlichkeit zerstört, das Weltbild und die Selbstauffassung werden verstümmelt.

Bei der Selbstvertrauensstörung andern sich die Vorstellungen über sich selbst, der Mensch verliert das Glauben in die eigenen Kräfte, beginnt nach der Stütze in der neuen Umgebung zu suchen. Er wird isoliert, seinen Landsmannkreis anhänglicher. Solches Verhalten kann als zeitweiliger psychologischer Schutz vom Identitätsverlustsgafühl dienen. Verlust des Vertrauens zur Umgebung wird sich bei den Emigranten in der äusserlichen Agression, im Streben nach Dominierung gezeigt. Insgesamt trägt solches Modell des Verhaltens zur erfolgreichen Anpassung des Menschen nicht bei. Welches Modell des Verhaltens der Emigranten ist konstruktiver? Der soziale Status und soziale Rollen der Persönlichkeit.

Status ist eine unveränderliche, standfeste Position in Rahmen des Zusammenwirkens von Menschen, der über den Effekt der "Unsterblichkeit" verfügt und unabhängig von konkreten Menschen sind (zum Beispiel, der konkrete Arzt kann sich aus der Klinik kündigen, aber den Status des Arztes behalten). Jeder Mensch ist in eine Menge sozialen Verbindungen, der sozialen Institute eingeschlossen, er ist eine sogenannte "Kreuzung" des grossen Spinngewebes von Verbindungen, wirkt mit anderen Leuten aus verschiedenen Anlässen zusammen, erledigend jedesmal verschiedene Funktionen.

Der Begriff "Status" bedeutete im altertümlichen Rom die rechtliche Lage der juristischen Person. Am Ende des XIX. Jahrhundertes benutzte der englische Historiker G.S.D. Main dieses Fachwort im soziologischen Sinn für die Bezeichnung der sozialen Position, die jene oder andere Person in der sozialen Struktur der Gesellschaft besass.

Die wesentliche Einlage in die Entwicklung der Theorie des sozialen Statusen haben R.Linton, R.Merton, R.Terner, T.Parsons ect. beigetragen. Laut ihrer Vorstellungen ist der soziale Status eine bestimmte Position in der sozialen Struktur einer Gruppe oder Gesellschaft, die mit anderen Positionen durch System der Rechte und Pflichte verbunden ist. den Status kann man als die die Bezeichnung des Ranges, der Stelle in der sozialen Struktur verstehen, die mit dem bestimmten Satz der Normen verbunden ist. Die sozialen Statusse sind untereinander verbunden, aber wirken untereinander nicht zusammen. Untereinander wirken sich nur Subjekte, Menschen - Besitzer vom Status zusammen. Auf solche weise betritt in sozialen Beziehungen nicht der Status, sondern und ihre Träger.

Status ist ein sozialer Prozess, der Mensch kann den Status nur im Bezug auf andere haben, wer seine Position in der sozialen Struktur anerkennt und geht sich mit ihm in der entsprechenden Weise um. Der Besitz vom Status lässt dem Menschen zu, die bestimmtes Verhaltens anderer Menschen zu erwarten und zu fordern.

R.Linton, einer der Autoren der Konzeption des sozialen Status, betonte, dass für die Wissenschaft der Begrif "Status" vom Begriff "Rolle" nicht zu trennen ist. Die entsprechende Theorie trägt den Titel "Status - Rollentheorie der Persönlichkeit ". Rolle ist eine dynamische Charakteristik des Status, während der Status statisch ist.

R.Merton hat in die Wissenschaft den Begriff "Statussatz" eigeführt, als die Gesamtheit aller Arten vom Status, die von einem Menschen besetzt werden. Wir werden den Statuskomplex oder verschiedene Arten vom Status untersuchen. Eine besondere Rolle spielt genereller (allgemeiner) Status. Darunter unterscheidet man: erstens, den Status eines Menschens, seine Rechte und Pflichte. Zweitens, den Status den Mitglieds der gesellschaft, des Staates. Es ist ein bürgerlicher Status.

Als Hauptstatus nennt man den bedeutendsten für den einen Menschen Status, mit dem ihn andere Leute identifizieren oder mit dem identifiziert er sich. Gerade Hauptstatus hilft dem Menschen, sich selbst zu identifizieren, gibt ihm die Antwort auf die Fragen "Was bin ich? Was habe ich erreicht?". Hauptstatus ist relativ, er ist nicht mit dem Geschlecht, der Rasse oder dem Beruf verbunden. Gerade er bestimmt den Stil und die Lebenweise, den Kreis von Bekannten und das Verhalten.

Der verallgemeinerte Status wird auch als Index der sozialen Position berechnet. Er lässt zu, die soziale Position des konkreten Menschen vielfaltig zu bewerten. Dieser Index beinhaltet drei-vier Hauptmerkmale: Prestige des Berufes, Niveau des Einkommens, Niveau der Ausbildung.

Der soziale Status bestimmt die Lage des Menschen in der Gesellschaft, die er besitzt als Vertreter der grossen soziale Gruppe (Beruf, Nationalität, Geschlecht, Alter, Religion). Als persönliche Status bezeichnet man die Lage des Menschen in einer kleinen Gruppe. Er hängt auch davon ab, wie der Mensch bewertet wird, wie ihn andere Mitglieder dieser Gruppe wahrnehmen.

Zugeschrieben oder angeboren ist Status, der von Geburt gegeben sind. Es ist die Nationalität, Rassen- und Geschlechtszugehörigkeit, soziale Abstammung, Geburtsort. Im Laufe unseres Lebens erwerben wir andere Arten vom Status. Es sind erworbenen oder erreichten Statusse (Berufs-, Familien-, Ausbildungs-, Eigentumsstatus).

Status wird von der Persönlichkeit teilweise oder vollständig begriffen, ist adequat oder ist unangemessen, passiv oder aktiv. Status ist nicht nur mit der sozialen Struktur, sondern auch mit Kultur der Gesellschaft verbunden. Als Kulturphänomen wird er entsprechend mit den Ehrenbezeichnungen, den Symbolen und Privilegien umkreist. Je höher Status, desto mehr Ehrenbezeichnungen, Statussymbole, Rechte und Pflichte bilden die Statusgestalt (das Image). Statusimage - Gesamtheit der Vorstellungen, die sich in der öffentlichen Meinung darüber gebildet werden, wie sich der Mensch gemass dem eigenen Status benehmen soll, wie die Verhältnisse zwischen Rechten und Pflichten im gegebenen Status sein sollen.

Das Vorhandensein bei einem Mensch der Menge von Statusarten bedeutet nicht, dass sie gleich sind. Statusarten werden sich die bestimmte Hierarchie nach der Stufe der Wichtigkeit des sozialen Institutes gebaut, das sie vorstellen. Man unterscheidet eine Haupttherapie von Statusarten der Persönlichkeit und eine spezielle, die sich unter besonderen Bediengungen zeigt.

Hierarchie von Statusarten wird unter dem Einfluss von zwei Faktoren gebildet. Erste, reale funktionale Bedeutung jener oder anderen Funktionen für die Entwicklung der gesellschaft, die Reproduktion seiner Strukturen. Der zweite, Wertsystem, Skala der Präferenzen der historischen Traditionen, die in dieser Kultur berücksichtigt sind. Zum Beispiel, in den bürokratisierten Gesellschaften, wo die Rolle des Staates traditionell hoch ist, sind die bedeutende Statusarten vor allem mit der Macht (Beamte, Leiter) verbunden. In der Gesellschaft, wo die Erreichungen geschätzt werden, sind die bedeutende Statusarten Ausbildungs-, wissenschaftlicher Status, der Status der persönlichen Erreichungen im beliebigen Tätigkeitsbereich. Die gesellschaft versucht, die übernommene hierarhie von Statusarten - materiellen, moralischen, emotionalen - symbolischen (Mittels von Ritualen, Brauchen, Zeremonien) zu unterstützen.

Statusansprüche sind Erwartungen Seitens der Gruppe von Menschen bestimmter materiellen, moralischen, emotionalen Belohnungen, Rechte und Vorrechte. Statusmassige Nichtübereinstimmung ist eine Unverhältnismassigkeit der materiellen, moralischen und anderer Arten von belohnung der Menschen des bestimmten Statusen. Es gibt Statuskollisionen, auf die Menschen zustossen, die nach einem bestimmten Status streben und sein Image unterstützen wollen.

Kollisionstypen.

Der erste Typ - Minderung des besitzenden Status der Persönlichkeit, obwohl das Image des offiziellen Statusen vorbehalten bleibt (schafft der Mensch seine Arbeit nicht, wird er herabgesetzt).

Zweiter Typ - Status des Menschen wird vorbehalten, aber sein Image ist gesunken. Zum Beispiel, die Senkung der materiellen Belohnungsneveau oder des offentlichen Nennwertes der politischen Person. Die Minderung des Prestiges des Berufes, der Organisation wird psychologisch schwer erlebt, kann zur Deformation der Persönlichkeit führen. Dabei wächst Fluktation der Fachkräfte, da Menschen danach streben, eine attraktive Arbeitsstelle zu finden.

Dritter Typ - Statusdifraktion (Zerstreuung). Die sozialen Ansprüche bei den Vertretern verschiedener Sozialgruppen sind verschieden. Dasselbe Niveau der materiellen Einkommen oder moralischen Motivierung rufen unterschiedliche emotionale und Handlungsreaktionen bei den Vertretern verschiedener nach Prestige sozialer Gruppen herbei. Das, was für die Vertreter einer Gruppe akzeptabel ist, ruft den sozialen Protest (zum Beispiel, Streik) bei anderen herbei.

Die soziale Rollen der persönlichkeit. Begriff "Sozialrolle" verwendet man seit Anfang des XX. Jahrhunderts in den Arbeiten von E.Dürkheim, M.Weber, T.Parsons, T.Shibutani, R.Linton, G.Mid. In der struktur-funktionalen Analyse und im Interaktionismus hat es zentrale Bedeutung erworben. R.Linton definierte die Sozialrolle durch den Begriff Statuspositionen, Rechte und Pflichte der Persönlichkeit.

Unter Sozialrolle verstand er eine Einheit der offentlichen Struktur, sie kann man als dem Menschen aufgegebene Normensystem beschreiben. Betrachtend die Besonderheiten des Zusammenwirkens des Subjektes mit der Umgebung, hat D.Mid den Begriff "Sozialität" wie eine besondere Kategorie abgeleitet, die die Tatsache der möglichen Teilnahme des Menschen in verschiedenen sozialen Positionen und die Wahrscheinlichkeit der Gleichzeitigkeit Teilnahme bezeichnet. Begriff der Rolle ist bei D.Mid mit der Mannigfaltigkeit der Funktionen verbunden, die der Mensch erfüllen kann oder erledigt im Moment.

T.Shibutani meinte, dass Sozialrollen die Funktion der Befestigung der optimalen Verhaltensweisen in den bestimmten Situationen erfüllen.

In der russischen wissenschaftlichen Literatur ist Theorie der Sozialrollen in den Werken von Ananjev, Bozhowitsch, Kon, Andrejewa ect. vorgestellt.

Sozialrolle hat zwei Aspekte: Rollenerwartung und Rollenerfüllung. bestimmte Übereinstimmung der Rollenerwartung mit Rollenerfüllung dient als Garantie des optimalen sozialen Zusammenwirkens.

Arten von Sozialrollen werden von Vielfalt der Sozialgruppen, Tätigkeitstypen und Beziehungen bestimmt, in die persönlichkeit eingeschlossen ist. Je nach öffentlichen Beziehungen werden soziale und zwischenpersönliche Rollen gewählt. Sozialrollen sind mit Sozialststus, Beruf oder Art der Tätigkeit verbunden. Solche Rollen nennt man in Interaktionismus konventionale. Nach der weise der Rollenaneignung werden angeordnete und erworbene oder erreichbare unterscheidet. Laut I.Hoffmann gibt es in der Realität Bühnen- und Hinterkulissenrollen.

In der Normativstruktur der sozialen Rolle kommen vier Hauptelemente genannt werden. Erstens, die Beschreibung jener Art des Verhaltens, das von der sozialen Ungebung von dieser Person in dieser Rolle gefordert wird. Zweitens, Expectations - Anordnungen und Anforderungen, die von der Person in der bestimmten Situation erwartet werden. Drittens, Einschätzung von Umgebung der Erfüllung der Rolle oder Nichterfüllung. Viertens, Sanktionen für günstigen oder ungünstige soziale Konsequenzen der Aktionen in Rahmen der Forderungen zur gegebenen Sozialrolle (Ermutigung, Strafe, Belohnung usw).

Je nach Inhalt und Charakter der Förderungen, gibt es drei arten von Rollen: Rollen des Gehörigen (obligatorischen), Rollen des möglichen Verhaltens.

Hauptcharakteristiken der Sozialrolle wurden vom T.Parsons abgeleitet. Dazu gehören Masstab, Weise des Erhaltens, Emotionalität, Formalisierung und Motivation bezogen.

Einfluss der sozialen Rolle auf die Entwicklung der Persönlichkeit ist gross. Zur Entwicklung der Persönlichkeit trägt der Umgang mit den Leuten bei, die eine Reihe von Rollen spielen, eine Möglichkeit, in maximal grossem Repertoire von Rollen teil zu nehmen. Prizess der Entwicklung der Persönlichkeit ist als Dynamik der Aneignung von Sozialrollen zu betrachten. Aneignung der Sozialrolle ist eine komplizierte und wiederspruchliche Erscheinung. D.A.Leontjew hat zwei Aspekte der Aneignung der Sozialrolle genannt: einen technischen und einen sinnlichen. Der technische Aspekt schliesst die Auffassung des Wesens der Rolle vom Subjekt und Erlernen von ihrem Inhalt ein. Sinnlicher Aspekt ist mit der Einstellung des Menschen zur eigenen Rolle verbunden. Maximale Verschmelzung mit eigener Rolle heisst Rollenidentifizierung, minimale - Distanzierung von der Rolle.

Rollenkonflikte entstehen infolge der Reihe von konkreten Grunden. Eine von ihnen ist innere Komplexität der Rolle, die in sich funktionalzweckmässige und Kultur- variative Komponenten kombiniert, zwischen denen Nichtübereinstimmungen entstehen konnen. Wir nennen Hauptarten von Rollenkonflikte. Erste Art - rolleninternes Konflikt entsteht zwischen der funktionalen Zweckmässigkeit der Rollenanordnungen und soziokulturellen Besonderheiten von Rollenstandards. Zweite Art - Expectationskonflikt entsteht durch Unterschiede in der Interpretation einer Rolle von verschiedenen Leuten. Dritte Art - Interrollenkonflikt entsteht als Ergebnis der widersprüchlichen Förderungen, die vom Satz verschiedener Rollen zum derselben Mensch vorgelegt werden. Für Minderung der Rollenkonflikte werden Methoden der Verbalisierung und Rationalisierung der Rollenerwartungen verwendet.

Psychischer Zustand der Emigranten in Deutschland. Die Verbindung sozial-ekonomischen, kulturellen Faktoren, das Phänomen der Emigration stellen die Emigranten vor dem Risiko der Entstehung der Probleme in der psychischen Gesundheit. Stress entsteht auf verschiedenen Etappen der Emigration. Die Emigration spuren besonders scharf "Ausdruckung" der eigenen Kultur bei der Annahme der neuen Gewohnheiten, Brauche, Stereotype des Verhaltens. Die Emigranten werden mit den folgenden Schwierigkeiten oft zusammengetroffen: bestimmte Formen ihres Verhaltens, ihre Sprache werden von der Gesellschaft nicht akzeptiert. Die Leute verlieren mannigfaltige Möglichkeiten für den Selbstausdruck wegen sprachlicher Barriere. Das kann ein psychisches Trauma herbeirufen, das gleichbedeutend wie eine Taubheit und Stummheit ware. Emigration verstärkt die Faktoren, die den chronisch Stress und langwierige neurotische Verwirrungen herbeirufen, die in Form von psychosomatischer Klagen, einer Hysterie oder Depression zum Ausdruck kommen.

Besonders bedeutender Stressfaktor für den Mensch ist die Veränderung der Kultur. Mehrheit der Gelehrten sprechen die Meinung über stressogene Einwirkung der neuen Kultur darüber aus, dass der Kontakt mit der neuen Kultur eine Übertretung der psychischen Gesundheit herbeiruft. Für die Bezeichnung der Stresseinwirkung anderer Kultur ist das Fachwort "kultureller Schock" eingeführt. A.Pharnheim und S.Bonner geben einen Definition des "kulturellen Schocks - es ist Schock von Neuen". Theorie des kulturellen Schocks ist darauf aufgebaut, dass die Erfahrung in der neuen Kultur unangenehm und mit Entstehung vom Schock zum Teil ist, weil er unerwartet ist, und zum Teil, weil er zur negativen Einschätzung der eigenen Kultur führen kann.

Programm der empirischen Forschung.

Zweck der vorliegenden Arbeit besteht im Studium des Einflüsses der Veränderung des soziale Statuse und der sozialen Rollen auf den psychischen Zustand der Emigranten. Es wurden folgende Aufgaben bestimmt:

1. Studium des psychischen Zustandes der Emigranten je nach ihren sozialen Status.

2. Entdeckung der Veränderungen des soziale Statuse und der sozialen Rollen bei verschiedenen Gruppen der Emigranten.

3. Studium des psychischen Zustandes der Emigrantengruppen je nach ihrem Stammort (landwirtschaftlich oder urbanisiert).

Hypothesen der Forschung.

Erstens, es ist angenommen, dass der Einfluss der Veränderung des soziale Statuse und der soziale Rolle auf den psychischen Zustand und die Anpassung der Emigranten vom Ausbildungsniveau abhängig ist.

Zweitens, es ist angenommen, dass Emigranten, die Akademiker sind und im Stammland im erworbenen Beruf gearbeitet hatten, erleben in der Emigration einen grosseren psychologischen Diskomfort, als die Emigranten, die Nichtakademiker sind.

Drittens, es ist angenommen, dass die Veränderung des Wohnortes (landwirtschaftlich auf urbanisierte und umgekehrt) den psychischen Zustand der Emigranten beeinflüsst.

Gegenstand der Forschung waren der sozialen Status, soziale Rollen und der psychische Zustand der Emigranten.

Das Objekt der Forschung hat zwei Gruppen gebildet:

1. Emigranten von 27 bis zu 60 Jahren, die im Stammland (Russland) Akademiker gewesen sind und in ihrem Fach gearbeitet hatten (20 Menschen).

2. Emigranten von 24 bis zu 50 jahren, die im Stammland keine Akademiker gewesen sind (20 Menschen).

Methoden der Forschung. In Zusammenhang mit den gestellten Zwecken und Hypothesen wurden folgende Methoden der Forschung verwendet:

1. Die Autorenumfrage "Sozial-biographischer Fragebogen".

2. Methodik "Rollenumfrage".

3. Ein Fragebogen, entwickelt von L.Jankowskij "Anpassung der Persönlichkeit zu neuen soziokulturellen Umfeld".

4. Methodik der Bestimmung des vorherrschenden Zustandes, entwickelt von L.Kulikow.

5. Methodik der Selbsteinschätzung der psychischen Zustande (nach Eysenk).

Ergebnisse der empirischen Forschung. Analyse der empirischen Daten hat die von uns vorgebrachten Hypothesen bestätigt.

Der Einfluss der Veränderung des soziale Statuse und der sozialen Rolle auf den psychischen Zustand der Emigranten. Die Veränderung des soziale Statuse beeinflusst den den psychischen Zustand der Emigranten. Geraten in einen neuen soziokulturellen Umfeld, die stressogene Bedingungen für sie hat, stossen die Emigranten auf eine Reihe von barrieren auf dem Weg zur Befriedigung der lebenwichtigen Bedürfnisse. Wie Ergebnisse der Forschung zeigen, am meisten werden das Bedürfnis nach sozialem Status in der neuen Gesellschaft und das Bedürfnis in beruflichen Tätigkeit. Aber, anderseits, gerade im Streben nach Selbstaktualisation, im Wunsch, eine richtigen Position in der Gesellschaft zu borgen liegt das Potential der erfolgreichen Anpassung.

Veränderung der sozialen Rollen beeinflusst den psychischen Zustand der Emigranten. Die Minderung der Rollenmenge im geschaftlichen Bereich und Freizeitbereich erhöht unruhegrad von Emigranten. Der Mangel an der realisation der Rollen erhöht vor allem Nostalgie (bei Frauen) und, anderseits, Agressivität (bei Männern). Das Alles wird auf dem Erfolg der Anpassung der Emigranten negativ abgespiegelt.

Die Leute, die in der Emigration eigenen Status (Leiter der Betriebe und Spezialiste) sicherten, haben in der neuen Gesellschaft mehr Rollen im geschaftlichen Bereich. Wir haben gezeigt, dass es den wesentlichen Einfluss auf die Stimmung der Emigranten leistet. Je mehr Rollen der Mensch im geschaftlichen Bereich hat, desto niedriger sind Unruhe und Frustration. Diejenigen von Emigranten, wer fähig ist, selbst Entscheidungen zu treffen und bewusst in der komplizierten Situationen zu wählen, wer seine passive Einstellung zur Umwelt auf aktive wechseln konnte, haben höhe Ergebnisse nach dem Niveau der Integration und sozialpsychologischen Anpassung gezeigt.

Unterschiede im Niveau der Anpassung von Gruppen der Emigranten bestätigen unsere Hypothesen. Für die Emigranten, die Akademiker sind, ist es komplizierter an zu passen und eigenen vorigen beruflichen Status fest zu halten als für Emigranten, die Nichtakademiker sind. Unter neuen sozialwirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen müssen die Emigranten-Akademiker eine Tätigkeit übernehmen, die ihre Existenz versorgt, aber keine Befriedigung bringt. In der Gesprächen mit ihnen haben wir aufgeklärt, dass praktisch jeder von ihnen, der mit seiner Arbeit nicht zufrieden ist, ist bereit bei der Angelegenheit sie um zu tauschen.

Einige Emigranten befinden sich im Zustand "des sozialen Todes". Diese Lage der Persönlichkeit infolge ihrer Ausnahme sie aus den sozialen und beruflichen Verbindungen bewirkt Destabilisation, Degradierung oder Tod von verschiedener Arten der sozialen Rollen, die für die Persönlichkeit typisch waren. "Der soziale Tod" sinkt heftig das Motivationsneveau des Verhaltens und aller Arten der Lebenstätigkeit.

Es gibt Altersunterschiede in der Realisation des eigenen sozialen Statusen. Den jungen Emigranten ist leichter, sich zu verwirklichen, sie schaffen es, in Deutschland eine Ausbildung zu bekommen, die Umschulung zu vergehen, haben mehr Möglichkeiten, Karriere zu machen. Sozialwirtschaftliche Nichtgefragtbarkeit der Menschen im reifen Alter (Folgen der aktuellen sozialen Politik), Abwesenheit der ausreichenden sprachlichen Kenntnisse führen dazu auf, dass es den bejahrten Emigranten im Unterschied zu jungen komplizierter fällt, sich beruflich zu verwirklichen, eigenen vorigen sozialen und beruflichen Status zurück zu bekommen.

Die herabgesetzte Erwartungen der Emigranten sind besser im Bezug auf die neue Realität für ihre Anpassung, aber es ist schlechter für die soziale Mobilität.

Die veränderung des sozialen Statusen beeinflusst Wechselbeziehungen mit der Umgebung, vor allem die Wechselbeziehungen in der Familie. Heftige Senkung des sozialen und beruflichen Statusen führt zu familiaren Konflikten auf. Die Eltern-Emigranten, die mit eigenem Status nicht zufrieden sind, unbewusst erhöhen eigene soziale Bedeutung zu Hause, verwenden dabei oft Macht in Kleinigheiten, Jahzorn, Reizbarkeit, Agressivität, Empfindlichkeit zerstören die Beziehungen in der Familie, führen zu Konflikten und Scheidungen. Es zeigte sich, dass die Männer agressiver als die Frauen sind. Es erklärt sich dadurch, dass infolge der kulturellen Traditionen in Deutschland die Tendenz seitens Gesellschaft existiert, die Förderungen zur Maskulinität der Männer zu überhöhen. Russland gehört zur feminin geprägter Kultur. Dieser interkulturelle Wiederschpruch ruft bei Männern erhöhte Förderungen zu sich herbei, führt zu Schwierigkeiten in der Selbstrealisation auf. deshalb haben die Männer öfter als Frauen Schwierigkeiten bei der Anpassung an die neue soziale Bedingungen. Gerade Frustration und der unrealisierte Status sind als Grund der Verstärkung der Agressivität dienten.

Der Stammort beeinflusst den Erfolg der Anpassung auch. Die Emigranten, die aus den grossen Städten ankamen, geraten in die landwirtschaftliche Bezirke, probieren den psychologischen Diskomfort aus, da die Bedingungen für psychologische Selbstrealisation und für die angewohnte Durchführung der Freizeit fehlen. Auf dem Lande ist es komplizierter, eine Arbeit zu finden, als in der grossen Stadt. Die Senkung des soziale Statuse führt zur wesentlichen Veränderung der Lage der Vertreter dieser Statusgruppe in der Gesellschaft. Ressourse, über die sie verfügen wird nicht gefragt, deshalb sinkt die Autorität dieser Leute, ihre Fähigkeit, die Vertreter anderer Statusgruppen zu beeinflussen, verschwinden Statusprivilegen. Daraufhin ändert sich der Bekannten- und Freundenkreis, der Kreis der Vorteilhaften und Prestigeverbindungen. Der Mensch wird in einen weniger vorteilhaften Kreis versetzt, wo andere Leute, andere Möglichkeiten, andere soziale Chancen sind.

Kompensatorische Reaktionen der Persönlichkeit in den Emigrationssituationen.

Man kann den Satz der Reaktionen der Persönlichkeit in den Emigrationssituationen ableiten. Viele aus diesen Reaktionen tragen den kompensatorischen Charakter, aber sie erscheinen auch bei der Leuten, die im Stammland keinen höhen Status hatten. Eine Reihe von Kompensatorreaktionen neigt zum Übergang im Hyperkompensation. Nach unseren Forschungen geschehen diese Phänomene in den folgenden Situationen:

Erstens, bewahren die Emigranten die Verbindung mit Angehörigen, Kollegen und Freunden, die in Russland bleiben. Es ist üppich, materielle Hilfe zu leisten in Form der Päckchensendung, wo das Lebensmittel oder Kleidung (oft Second Hand) ist. Es erhöht das Prestige der Emigranten in den Augen von Freunden und Verwandten. Die Rückmeldungen mit Dankworten helfen auch bei der indirekten Aufrechterhaltung des sozialen Statusen.

Zweitens, persönliche Besuche der Emigranten auf die ehemalige Heimat unterstützen ihren Status auch. In der Regel, teilen Emigranten die erdachten Geschichten über ihr Leben in Deutschland mit. Gute Kleidung, grosse Wohnung, Reise in andere Länder werden von ihnen als ganz gewöhnliche Erscheinung dargestellt. Der Autor hatte Möglichkeit, das Verhalten von Emigranten zugleich nach der Ankunft auf die ehemalige Heimat zu beobachten. Der Stil des Verhaltens, die Haltung, der Intonation der Stimme ändern sich bei ihnen.

Hyperkompensation des Verlustes des soziale Statuse verläuft gewönnlich auf der ersten Stufe der Anpassung des Emigranten und kann länger dauern.

Also, die durchgemachte Forschung hat gezeigt, dass der soziale Status und soziale Rollen der Emigranten in Deutschland mit ihrem psychischen Zustand verbunden sind und beeinflüssen ihre erfolgreiche Anpassung. Das muss man bei der Erarbeitung des Systems der Vorbereitungsmassnahmen im Bezug auf die Minderung der übermässigen emotionalen Gespannheit, Lösung interpersönlichen Konflikte, Planung der eigenen beruflichen Karriere gerichtet sein. Der soziale Status im Sicht der Norme und offentlichen Ideals verfügt über grossen potentiellen Möglichkeiten bei Lösung der Aufgaben der Sozialisation der Persönlichkeit. Orientierung auf die Erreichung des höheren sozialen Status fördert soziale Wirksamkeit. Das korrekte Begreifen von Persönlichkeit des eigenen sozialen Statusen scheinen ernstens Priblem zu sein. Falls der soziale Status falsch verstanden wird, so orientiert sich der Mensch auf Fremde für ihn und seine soziale Umgebung Ideale und Muster des Verhaltens.

Sinsheim, 2004